Juist Blog
Topinambur-Cremesuppe Zutaten

Aus dem Juister Kochtopf – Topinambur-Cremesuppe nach einem Rezept von Stefan Danzer

Im Artikel Slow Food Tage auf Juist habe ich bereits verraten, dass mir Stefan Danzer vom Hotel Achterdiek auf Juist mir ein Rezepte zum Nachkochen anvertraut hat. Wenn ihr mehr Rezepte aus Juister Kochtöpfen haben wollt, dann hinterlasst unter dem Post einen Kommentar. Heute koche ich für euch eine Topinambur-Cremesuppe. Ich kann euch jetzt schon verraten, die ist richtig lecker. Ein paar kleine Tipps und Tricks bei Kochen, schreibe ich euch unten in die Anleitung mit rein. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und vor allem guten Appetit!

Topinambur Cremesuppe

Die Zutaten für unsere leckere Topinambur-Cremesuppe:

• 6 Knollen Topinambur
• eine Zwiebel
• ein Esslöffel Öl
• 200 ml Sahne
• ½ l Geflügel- oder Gemüsebrühe – hier habe ich geschummelt und eine Glutamat freie, bio Instant Brühe verwendet
• 50 ml Weißwein zum Ablöschen – bei mir ein trockener Riesling aus Baden.
• je ein Zweig Rosmarin und Thymian
• nach Belieben Salz und Pfeffer

Topinambur-Cremesuppe Zutaten

Und so geht es

Zuerst grob zerkleinerte Zwiebel in einen Topf geben und in Pflanzenöl andünsten. Wenn ihr eine richtig weiße Suppe wollt, dann wirklich nur andünsten und nicht anrösten, sonst wird die Suppe bräunlich.

Thymian und Rosmarin konnte ich direkt aus meinem Insel-Garten pflücken. Sieht mein Kräutergarten nicht ein bisschen aus, wie in der Toskana? Diese wandern direkt zu den Zwiebeln.

Zwibeln für Topinambur-Cremesuppe

Die Topinambur-Knollen müsst ihr als erstes schälen. Weil die Knollen etwas verästelt sind, ist das nicht ganz so einfach. Nehmt euch dafür Zeit, sonst landet zu viel in der Biotonne. Danach euer vollendetes Werke in Würfel schneiden und ab in den Topf, um sie mitzudünsten.

Ein Schlückchen guter Wein darf nicht fehlen

Als Nächstes löscht ihr mit dem Weißwein ab und gebt eure Brühe dazu. Solltet ihr zufällig keine frisch gekochte Brühe da haben und ihr greift – wie ich auch – auf Instant Brühe zurück, dann nehmt meinen Tipp an und siebt die Brühe ab, um die kleinen Stückchen von der Möhre heraus zu filtern. So bekommt ihr am Ende eine schöne, helle Cremesuppe. Ab mit der Brühe in unseren Topf. Leicht köcheln lassen bis die Topinambur weich sind (ungefähr 20 Minuten).

Alles für das richtige Mundgefühl – Cremesuppen müssen samtig sein

Packt dann euren Zauberstab aus, es wird püriert. Die Suppe gut durchmixen, bis alles ganz fein ist. Damit es sich später im Mund richtig schön samtig anfühlt, drückt ihr die Masse nach dem Pürieren noch durch ein Sieb. Wenn die Topinambur weich genug sind, bleibt fast nichts im Sieb zurück. Dann sind wir auch fast fertig. Nur noch einmal aufkochen und danach die Sahne zugeben. Ganz wichtig, vielleicht das Wichtigste überhaupt beim Kochen – abschmecken – und nach Belieben Salz und Pfeffer zugeben.

Anleitung Topinambur-Cremesuppe

Geschmacksurteil für die Topinambur Cremesuppe – sehr lecker

Wir (mein Mann Markus und ich) finden die Suppe hat eine leicht nussige Note.
Wenn ihr die Suppe als Vorspeise reichen wollt, dann reicht die Menge für ungefähr 5 bis 6 Personen. Als Hauptgericht war die Menge für uns beide genau richtig. Denn uns hat es so gut geschmeckt, dass jeder zwei große Schüsseln gegessen hat.

Rezept Topinambur-Cremesuppe

An Zeit solltet ihr einplanen:
Vorbereitungen: ungefähr 30 Minuten
Kochen: 35 Minuten

Die Menge reicht für :
Vorspeise für: 5 – 6 Personen
Hauptspeise für: 2 – 3 Personen

Schwierigkeit: leicht

Hier findet ihr alle Infos zu den Slow Food Tagen auf Juist 

Zutaten Topinambur-Cremesuppe

Genussinsel Juist

Anna auf Juist

Anna auf Juist

Anna lebt und liebt Juist. Als neu Insulanerin entdeckt sie mit dir die Geheimnisse der Nordseeinsel. Lasst euch mit ihr vom Töwerland verzaubern.

Kommentare

  • Das klingt wirklich einfach und lecker. Ich hätte gerne noch mehr Rezepte von Herrn Danzer. Wir haben uns schon für morgen Abend bei ihm zum Essen angemeldet.

    • Moin,
      die Suppe ist wirklich sehr lecker! Wow, dann wünsche ich euch einen tollen Abend im Danzer`s, ich bin sicher es wird euch sehr gut schmecken. Sicher verrät uns Stefan im Laufe der Zeit noch ein paar Rezepte für meinen Juister Kochtopf.
      Ganz liebe Grüße aus dem ruhigen Loog

  • Moin Anna,
    super das Du unser Rezept nachgekocht hast. Tolle Bilder, die machen Appetit und laden ein das Rezept auszuprobieren.
    Wir sind mit den „Slow food Tagen“ gerade noch im vollen Gange… gute Ressonanz und viele interressierte Gäste, macht Spaß.
    Bis bald mal wieder

    Stefan

    • Moin Stefan,

      super! Das freut mich sehr. So ein tolles Thema Slow Food, was ich alles gelernt habe bei meinen Recherchen, sehr spannend. Das Thema hat mich so gepackt, dass ich ernsthaft überlege wie wir auf Juist mehr regionale Produkte (vor allem Gemüse und Obst) etablieren können. So, dass ich diese auch kaufen kann.
      Bis bald
      Anna

Tipp!