Aktuelles vom Töwerland
EWE und Juist auf dem Weg zur klimafreundlichen Insel
Absichtserklärung: Projekt „Klima-Insel Juist“ offiziell gestartet
Klima-Insel Juist – so heißt das Projekt, mit dem wir und der Oldenburger Energiedienstleister EWE den Kohlenstoffdioxidausstoß (CO2) auf unserer Insel reduzieren wollen. Am Dienstag, 11. Mai, haben Rainer Raddau, Leiter der EWE-Geschäftsregion Ostfriesland und Dietmar Patron, Bürgermeister der Gemeinde Juist, in der EWE-Verwaltung in Norden dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Bei dem Gemeinschaftsprojekt geht es vor allem darum, den Inselbewohnern und ihren Gästen dabei zu helfen, Energie zu sparen, um so den CO2-Ausstoß zu senken. „Wir als Inselgemeinde sind froh, dabei einen so kompetenten Partner wie EWE an unserer Seite zu haben“, sagte Patron. „Vom Klimaschutz profitiert grundsätzlich jeder; für Juist erhoffen wir uns von dem Status klimafreundliche Insel auch positive Auswirkungen auf den Tourismus“, erklärte der Bürgermeister.
Zum Engagement von EWE sagte Raddau: „Als regionaler Energieversorger liegen uns Klimaschutzprojekte auf kommunaler Ebene besonders am Herzen.“ Als Insel bietet Juist einen idealen Projektraum.
„Das gemeinsame Klimaschutzprojekt ist ein gutes Praxisbeispiel für unser
e3-Programm mit seinen drei Eckpfeilern: Energieeffizienz steigern, Energie sparen und erneuerbare Energien ausbauen. EWE leistet auf der Insel einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung und zum Klimaschutz“, betonte Raddau.
Um zu sehen, wie hoch der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid auf Juist durchschnittlich ist, hat das Bremer Energie-Institut im Vorfeld einen sogenannten CO2-Fußabdruck ermittelt: 19.590 Tonnen Kohlenstoffdioxid kamen demnach im Jahr 2008 zusammen. Zum Vergleich: Deutschland ist jährlich für zirka 950 Millionen Tonnen CO2 verantwortlich.
Wie jeder seinen persönlichen CO2-Fußabdruck verkleinern kann, zeigen Experten bei kostenlosen Energieberatungen, und zwar jeden Donnerstag von 14 bis 20.30 Uhr sowie freitags von 10 bis 16 Uhr im Haus des Kurgastes. Anmeldungen werden per E-Mail an marketing@juist.de entgegen genommen. Die Beratungen laufen noch bis zum 18 Juni; das Projekt „Klima-Insel Juist“ ist auf mehrere Jahre angelegt.
CO2-Fußabdruck von Juist zum download






